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AktienSubstanzwert-Strategie

Die Substanzwert-Strategie

Die Substanzwert-Strategie wird auch englisch Value-Strategie genannt. Der Kern der Strategie ist es, Aktien zu identifizieren, dessen Substanz günstig bewertet ist. Als Substanz bezeichnet man das eigentliche Vermögen eines Unternehmens, welches nach Abzug der Schulden übrig bleibt. Es wird bei der Substanzwert-Strategie also nach Aktien gesucht, dessen Eigentum (Fabriken, Patente, Beteiligungen, Rohstoffvorkommen usw.) möglichst ohne Aufpreis oder sogar mit einem Abschlag zum aktuellen Börsenkurs gekauft werden kann. Von Nutzen ist dabei vor allem das Kurs/Buchwert Verhältnis. Aber auch weitere Kennzahlen (Kurs/Gewinn Verhältnis, Kurs/Cashflow Verhältnis) sowie eine Studie der Bilanz können hilfreich sein, um Substanz-Perlen aufzuspüren.

Substanzwerte werden in der Annahme gekauft, dass der Aktienmarkt die Aktie nicht genügend hoch bewertet, und dass sich dieser Bewertungsunterschied über die Zeit abbauen und somit der Kurs steigen sollte.

Doch Achtung! Meist werden die Kennzahlen dann besonders attraktiv, wenn sich der Aktienkurs im Sinkflug befindet. Leider werden die Gewinnschätzungen erst später korrigiert und die vermeintlichen "Traum-Kennzahlen" entpuppen sich als Farce. Immerhin bildet die Value-Strategie so einen antizyklischen Ansatz, indem Unternehmen gekauft werden, die an der Börse bereits Federn gelassen haben. Das Kunststück ist also, tief bewertet Unternehmen aufzuspüren, die keine strukturellen Probleme aufweisen, sondern nachhaltiges Potential haben!

Liste mit Aktien inklusive KGV und KBV

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