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AktienKaufen und Halten

Kaufen und Halten Strategie

Die Kaufen-und-halten-Strategie (buy and hold Strategie)

Vertreter dieser Methode sind wieder die grossen, langfristig orientierten Anleger der Portfolio-Strategie. Die Argumente für eine Buy-and-hold-Strategie sind:

• Es ist unmöglich den richtigen Einstiegs und Ausstiegszeitpunkt zu finden. Im Gegenteil kann sogar viel Geld vernichtet oder gute Gewinne verpasst werden, wenn versucht wird, aktiv in den Aktienmarkt ein und auszusteigen.

• Wirtschaftswachstum, Dividendenausschüttungen und Inflation sorgen dafür, dass Aktien langfristig immer steigen werden. Langfristig bedeutet in dem Fall mindestens ein Anlagehorizont von 15 Jahren, bei dem mit Aktien in jedem Fall ein Gewinn resultieren sollte.

Wenn also eine Pensionskasse Anlagegelder für 40 Jahre anlegen soll, wird sie immer einen strategischen Teil in Aktien anlegen, weil sich mit Aktien die höchste Rendite erzielen lässt und Aktien die Inflation schlagen.

Diese "Kaufen und halten Strategie" ist in den letzten Jahren als untauglich abgestempelt worden. Dies weil in den zehn Jahren von 2000 bis 2010 der Aktienmarkt nicht gestiegen ist. Heutzutage suchen Anleger den schnellen Anlageerfolg und die Renditen werden im Monatsrhytmus auf den Prüfstand gelegt. Daher werden in der Vermögensverwaltung heute zunehmend aktive Timing-Strategien als die neue Wunderwaffe angepriesen. Doch letztendlich wird es nur wenigen Vermögensverwalter gelingen, über längere Zeit erfolgreich die richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkte für ihre Kundengelder zu finden.

 

  

USA


Langfristig sind Aktien ein Gewinn! Vergleich US-Aktien mit Geldmarkt und Staatsanleihen seit 1900 (aus dem CS Global Investment Yearbook 2011)

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