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Geldmarktfonds

Was sind Geldmarktfonds?

Definition: Geldmarktfonds sind Anlagefonds, die in den Geldmarkt investieren. Das bedeutet, dass der Anlagefonds Gelder bei Anleger einsammelt und in kurzfristige und sichere Anlagen wie Festgelder, Geldmarktpapiere und Anleihen mit kurzen Restlaufzeiten investiert. Auf Englisch sind die Geldmarktfonds als Money Market Funds bekannt. Sie zählen zu den allersichersten Fonds, da die Geldmarktanlagen nur sehr geringe Kursschwankungen aufweisen.

Bedeutung: Die Geldmarktfonds ermöglichen dem Anleger den Zutritt in den Geldmarkt, wo normalerweise Grossanleger kurzfristige Millionen-Beträge für wenige Wochen anlegen. Geldmarktfonds gelten als sichere Anlagen, um Cash-Gelder kurzfristig zu parken. Im Gegensatz zum Festgeld bei der Bank, sind die Gelder in einem Geldmarktfonds auf verschiedene Schuldner aufgeteilt, was eine Minimierung des Gegenparteirisikos (Ausfall des Schuldners) bewirkt. Die Attraktivität der Geldmarktfonds hängt allerdings stark vom Zinsniveau am Geldmarkt ab. (Siehe Libor / Eonia Zinssätze)

Typischerweise sind Geldmarktfonds Fonds mit Wiederanlage der Zinsen (Thesaurierung). Der Fonds sollte langsam, aber kontinuierlich im Wert steigen, da täglich Zinsen gesammelt werden.

Ein Geldmarktfonds konzentiert sich meist auf das Anlageuniversum einer Währung. So gibt es Euro-Geldmarktfonds, USD-Geldmarktfonds oder CHF-Geldmarktfonds usw.

geldmarktfonds

Die Abbildung zeigt die für Geldmarktfonds typische Wertentwicklung einer stetigen Zunahme mit geringen Kursschwankungen. Hier wird die Entwicklung eines Schwedenkronen-Geldmarktfonds über 3 Jahre gezeigt (Nordea Swedish Kroner Reserve BP SEK).

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