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AnleihenArten von AnleihenAsset Backed Securities

Asset Backed Securities

Was sind Asset Backed Securities?

Asset Backed Securities (ABS) sind Wertpapiere, die mit Forderungen besichert sind. Im Unterschied zu Pfandbriefen haftet bei einem ABS die herausgebende Bank nicht mit ihrem eigenen Kapital. Nur der Wert der Forderungen allein dient als Sicherheit.

ABS sind daher verbriefte Forderungen. Dazu werden die Forderungen als Aktiva und das Kapital der Anleihen-Investoren als Passiva in die Bilanz einer eigens dazu errichteten Gesellschaft eingebracht. Man nennt diese Spezialgesellschaft "Special-Purpose-Vehicle" kurz SPV's.

ABS sind daher keine Anleihen im eigentlichen Sinn, sondern sie stellen eine Gewinn- und Verlustbeteiligung an den in der Bilanz des SPV's gehaltenen Forderungen dar.

Entstehen auf diesen Forderungen Abschreiber, müssen die Anleger den Verlust tragen.

Solche Konstrukte sind vor allem in den USA üblich und erlauben es den Banken Risiken zu verbriefen und an Investoren weiterzureichen. Dadurch verschwinden die Risiken aus der Bilanz der Bank. ABS, die mit Hypotheken schlechter Qualität gedeckt waren, haben massgeblich zur Verschärfung der Subprime-Krise 2008 beigetragen.

 

Mortgage Backed Securities (MBS)

Sind ABS, die mit Hypotheken unterlegt sind. Solange alle Hauseigentümer die Zinsen und Rückzahlungen der Hypotheken leisten, kann der MBS-Investor mit Zinsen und Kapitalrückzahlung rechnen. Kommen Hauseigentümer aber in Verzug (so wie 2008/2009 in den USA), entstehen auf den MBS Papieren Verluste. Im Unterschied zu Pfandbriefen aus Europa, steht hinter dem MBS keine Pfandbriefbank, die mit ihrem Vermögen für die Papiere haftet, sondern nur ein Special-Purpose-Vehicle.

 

Cat-Bonds / Katastrophen-Anleihen

Das Verbriefen von Risiken machen sich auch immer mehr Rückversicherungsgesellschaften zunutze. Katastrophen-Anleihen sind mit Forderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft gedeckt. Solange keine Schäden (Erdbeben, Hurrikanes etc) durch die Versicherungspolicen gedeckt werden müssen, kann der Anleger mit diesen Anleihen Profit machen. Treten aber Versicherungsereignisse ein, tragen Investoren die Schäden mit.

Der Vorteil von Cat-Bonds ist, dass Anleger eine Renditequelle erschliessen können, die ansonsten kaum mit dem Aktien oder Bond-Markt korreliert. Für Versicherungsgesellschaften bedeutet die Verbriefung von Risiken, dass weniger Eigenkapital in der Bilanz gebunden ist.

 

 

 
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